Barbara Weigand
 Schippacher Jungfrau und Seherin
           St. Antonius-Kirche wo Barbara Weigand fast immer die Tabernakel-Ehrenwache abhielt.
  

Tabernakel-Ehrenwache

Eucharistischer Liebesbund

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Einladung
 

Zur Jahresweihe / Neuweihe* zum
„Eucharistischen Liebesbund
des göttlichen Herzens Jesu“
Nach Barbara Weigand
                           

Samstag, am 8. Dezember 2018

Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens

St. Leonhard am Forst N.Ö.

Programm:

„Unserer Liebe zum Herrn- Verehrung des
Allerheiligsten Altarsakramentes“

12.00 Uhr:      Weltgnadenstunde mit Rosenkranzgebet und
                           stiller Anbetung sowie Beichtgelegenheit

 

13.15 Uhr:          Heilige Messe im röm. Ritus

 

Vortrag:

Die hl. Messe und ihre Auswirkung
auf unser Weltgeschehen

   

Weihe-Versprechen und Aufnahme in den
„Eucharistischen Liebesbund“

  Download Einladung PDF

     

Nach der Aufnahme und dem Weihe-Versprechen wird mit der Reliquie von hl. Paschalis Baylon der Segen gespendet, und es besteht die Möglichkeit des Einzelsegens mit der Reliquie unseres Herrn Jesus Christus und den 12 Apostel, zu bekommen.

 

* Neuweihe:

Die Aufnahme ist mit keinen finanziellen Beiträgen
bzw. Verpflichtungen verbunden

Das Versprechen beinhaltet:

  1. Mutig und standhaft, offen und frei den katholischen Glauben bekennen

2. Öfteren, ja täglichen ehrfürchtigen Empfang der Mundkommunion


3. Oftmaliger Besuch vor dem allerheiligsten Altarsakrament mit Anbetung


4. Stilles zurückgezogenes Leben nach echt katholischen Werten


5. Erfüllung der Standespflichten und geduldiges Kreuztragen


6. Tägliches Beten der Vereinsgebete morgens und abends


7. Üben der Nächstenliebe, der Bruderliebe und der Gottesliebe


8. Die Gebote Gottes und der heiligen Sakramente der Kirche beobachten


9. Täglich das Kreuz geduldig tragen und Gott danken, immerfort.

 

Alle die das Weiheversprechen erneuern,
sollen ihre persönliche Kerze mitnehmen!

 

Zweck des Liebesbundes

Der Liebesbund hat zum Zweck, den Triumph der heiligen Kirche über ihre Feinde herbeizuführen durch Zusammenschluss aller guten und getreuen Kinder der heiligen katholischen Kirche, aus jed-wedem Stande (Priester-, Laien- und Ordensstand, besonders aber aus dem jungfräulichen Stande in der Welt), zu einer kräftigen Betätigung des katholischen Glaubens durch Ausübung guter Werke jeder Art, besonders des häufigen und täglichen Empfanges der heiligen Kommunion nach dem Beispiele der ersten Christen, um so einen Damm zu bilden gegen den herrschenden Zeitgeist der Glaubens- und Sittenlosigkeit, sowie der religiösen Gleichgültigkeit. Andererseits will dieser Bund, welcher auch ein Gebetsbund und Sühneorden sein soll, den Priestern helfen, in Vereinigung mit Maria, alle unsterblichen Seelen zu retten, die sich noch retten lassen wollen, durch fortwährendes Beten, Sühnen und Leiden, um auf, diese Weise die wahre Nächstenliebe zu betätigen, um damit beizutragen, dass das Reich des göttlichen Herzens Jesu über die Herzen aller Menschen verbreitet werde.
 


Pfarrei Sankt Leonhard am Forst

In der Pfarrkirche Sankt Leonhard am Forst befindet sich eine der wenigen Loreto-Kapellen Österreichs, deren Besuch sich alleine schon lohnt, da ein solcher Besuch mit besonderen Gnaden verbunden ist. An diesem Gnadenort zu versprechen, das Allerheiligste Altarsakrament besonders zu verehren und dem „Eucharistischen Liebesbund“ beizutreten, bringt sicherlich großen Segen des Himmels in Ihr Leben.

 


Karte vergrössern bitte Bild anklicken

 

St. Leonhard am Forst ist erreichbar
über die Autobahn - Abfahrt Pöchlarn
oder die Eisenbahn –
Station Melk
 

Bei Anreise mit der Bahn werden Sie kostenlos
vom Bahnhof MELK abgeholt.

Bitte verständigen Sie uns einige Tage vorher
über die Ankunftszeit Ihres Zuges

 

Weitere Informationen dazu:

Pfr. Mag. Franz Kraus,
Kirchenstr.15, 
3243 St. Leonhard am Forst,
Tel. 02756 / 2381

 

Bei Neuaufnahme bitte wenn möglich Anmelden!

Anmelden bei:

Schriftenapostolat Barbara Weigand

Stefan Mayer, Hafnerstr. 2,  A – 4441 Behamberg

Tel.: 07252 / 30576  -  Handy: 0664  998 35 38

PS.:
Bitte reist früh genug an, um Zeit zu haben vor der Weltgnadenstunde
noch die Loreto-Kapelle zu besuchen!

 


Grußbotschaft von Herrn Bastian an die Liebesbundmitglieder

 

Geneigte Freunde und Verehrer in der Schippacher Sache, liebe Beterinnen und Beter!

„Dieser Damm ist die Zielscheibe des Spottes vieler, woran aber auch der Unglaube abprallen soll. Fest und entschieden sollen sie hinaustreten in die freie, gottlose Welt, sie alle, Meine Diener und Dienerinnen, die sich anschließen werden: Eheleute, Jünglinge, Jungfrauen, Priester und Laien, Bischöfe und Prälaten, sie alle sollen sich anschließen und den Damm bilden, und der Unglaube wird weichen. Ja, der Bischof, der an der Spitze Meiner Gemeinde steht, soll hintreten vor die hohen Häupter und soll ihnen die Wahrheit sagen. Er soll wissen, daß er zum Eckstein geworden ist, an dem die Häupter der Feinde zerschellen werden.“

Der Glaube der Schippacher Jungfrau an diese ihre Sendung ist unerschütterlich, ihr Mut in der Durchführung des ihr gestellten Auftrages unbeugsam. Sie sieht die Rettung der Welt nur durch die heilige Eucharistie; das kommende zwanzigste Jahrhundert wird ein eucharistisches Jahrhundert werden. Bald nach dem Tode ihres Oberhirten, des Bischofs Haffner, erhält sie am dritten Freitag im Januar 1900 von der inneren Stimme die Aufforderung, auch zum neuen Bischof zu gehen und ihm den Willen des Herrn zu eröffnen. Sie wendet sich gleichzeitig brieflich an einflußreiche Geistliche; am 5. Januar 1902 mit einem ausführlichen Schreiben an alle Bischöfe des deutschen Sprachgebietes. Man erkundigt sich beim Ordinariat in Mainz nach der merkwürdigen Prophetin. Folge: neue Verhöre, Ablehnung ihrer „überspannten“ Ideen, Predigten gegen die Oftkommunion, Schweigegebot, zeitweise Ausschluß vom Empfange der heiligen Kommunion; Heilige Stunde und die Herz-Jesu-Ehrenwache werden beargwöhnt, befehdet und verboten. Alle ihre Bemühungen scheinen vergeblich, da besteigt ein neuer Bischof den Stuhl des heiligen Bonifatius und wie ein Blitz aus heiterem Himmel fährt das Dekret Papst Pius X. vom 20. Dezember 1905 über die häufige und tägliche Kommunion in die überraschte hierarchische und theologische Welt. Darin bestimmt der Stellvertreter Christi, es solle die häufige und tägliche Kommunion den Christgläubigen jeden Standes und Berufes freistehen; niemand, der mit aufrichtiger Gesinnung sich dem heiligen Tisch nahe, dürfe zurückgehalten werden, die Beichtväter sollten sich hüten, den Kommunionempfang zu erschweren. Barbara, die eucharistische Frühlingsblume von Schippach, jubelt laut: ihr seit mehr als dreißig Jahren unter unsagbaren persönlichen Opfern in die Welt verkündeter Weckruf ist erhört: die öftere und tägliche heilige Kommunion ist in der ganzen Welt zur Tatsache geworden.

Allein der auch heute noch anhaltende Kampf gegen den kirchlichen Bestand des vom Herrn ausdrücklich verlangten eucharistischen Liebesbund ist unverständlich und symptomatisch für den weltzugewandten und der wahren Mystik abgewandten Blickwinkel so vieler kirchlichen Autoritäten. Das Urteil Würzburgs von 1916 zum Beispiel, in dem behauptet wird, in den Offenbarungen von Barbara Weigand werde gelehrt, es genüge für unsere Zeit das Mittleramt Jesu Christi, das heilige Meßopfer, das Priestertum nicht mehr; erst der Liebesbund müsse die Kirche retten, ist bewußt herbeigeführte Irreführung und Verfälschung der Wahrheit. Hier unterstellt also das Urteil, daß Barbara Weigand durch das außerordentliche Mittel des Liebesbundes die ordentlichen Heilmittel ersetzen und ausschalten wolle. Wie absolut unwahr und haltlos diese Unterstellung ist, ergibt sich sowohl aus der Gesamttendenz der fraglichen Offenbarungen, welche gerade den innigeren Anschluß der Gläubigen an die Kirche und deren Heilsquellen, die öftere Kommunion, den Besuch der heiligen Messe, den Gehorsam gegen Papst und die Kirche zu fördern sucht, als auch im einzelnen aus einer Unmasse von Belegstellen aus den Offenbarungen von Barbara Weigand. So läßt diese am Fronleichnamsfeste 1897 den Heiland sagen: „Niemals kann eine Seele, die sich nicht lostrennt von der Kirche, die nicht unter der Leitung der Priester wandelt, den rechten Weg wandeln.“ Am Gründonnerstag 1898: „Schließt euch an Meine heilige Kirche an, und nicht um ein Haarbreit weicht von ihr ab.“ Am Herz-Jesu-Fest 1898: „Ich will, daß in diesem Liebesbund das gläubige Volk mit den Priestern und der Priester mit dem gläubigen Volke Hand in Hand gehen, sich gegenseitig erbauen und ermuntern.“ Aus der großen Zahl dieser und ähnlicher Stellen läßt sich der sichere Beweis führen, daß es der Barbara Weigand nicht im Geringsten um eine häretische Ersetzung und Ausschaltung der ordentlichen Gnadenmittel und des Priestertums zu tun ist. Im Gegenteil: der Liebesbund soll nur das Hilfsmittel sein, durch welches der eifrigere Gebrauch der ordentlichen Gnadenmittel und der engere Anschluß der Gläubigen an die Kirche und ihr Priestertum gefördert werden.

 

Was sagt der HERR

über das Primat der Wahrheit

bei Barbara Weigand?

Der Grundgedanke der Weigand‘schen Offenbarungen nach dieser Seite ist: Bei der heutigen ungeheuren Verbreitung von Unglauben und Sittenlosigkeit sind die Kinder der katholischen Kirche vielfach von dem Gebrauch der ordentlichen Heilsmittel bedeutend abgekommen. Ihnen den eifrigen Gebrauch derselben wieder erfolgreich nahezulegen, ist schwierig und bedarf besonderer Heilsmittel. Ein solches ist der „Eucharistische Liebesbund des göttlichen Herzens Jesu“. Was an diesem Gedanken häretisch oder unkirchlich oder gar unsittlich sein soll, ist nicht einzusehen. Von einer Ausschaltung oder Ersetzung der ordentlichen Gnadenmittel durch den Liebesbund ist nirgends in den Offenbarungen die Rede. Vielmehr soll durch den Liebesbund gerade der lebendige Glaube, der eifrige Empfang der Sakramente, die Nachfolge Christi im Kreuztragen, die Hochschätzung der Jungfräulichkeit, die wahre und echte Nächstenliebe empfohlen und in Übung gebracht werden.

Keine vorurteilslose, bescheidene und pietätvolle Prüfung wird diese kirchlich korrekte, dem christlichen Tugendleben nur förderlichen Grundtendenzen der Offenbarungen der Barbara Weigand verkennen oder übersehen. Solche trefflichen, in unserer Zeit so notwendigen Bestrebungen nur wegen mancher dunkeln, ungenauen, der Mißdeutung fähigen Ausdrücke sofort in ihr Gegenteil verkehren und daraufhin solche Offenbarungen als Werk und Werkzeuge der Häresie zu verurteilen, entspricht nicht dem Geiste der Kirche. Im übrigen darf doch auch hier die Lehre und Mahnung des Heilandes: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ nicht so vollständig übersehen und außeracht gelassen werden wie dies von Seiten des Bischöflichen Ordinariats geschehen ist. Wenn Barbara Weigand wirklich durch Jahre und Jahrzehnte hindurch in ihren Schriften eine Ausschaltung oder Ersetzung der ordentlichen Gnadenmittel das Wort geredet und damit eine häretische oder unkirchliche Gesinnung vertreten hätte, dann müßte sie doch die Lehre und Anschauung durch ihr eigenes Leben und Verhalten wenigstens irgendwie zum Ausdrucke gebracht und in die Tat umgesetzt haben. Allein niemand ist imstande oder dürfte in der Lage sein, der Barbara Weigand auch nur das geringste darüber nachzuweisen, daß sie die Lehre und die Gebote der Kirche nicht fortgesetzt und eifrig gebraucht und sich nicht nach jeder Richtung hin vor den übrigen Gläubigen wahrlich in musterhaft kirchlich-korrekter Weise ausgezeichnet hat. Der Richter muß dies stillschweigend selbst zugeben und er würde sich auch direkt ins Unrecht gesetzt haben, wen er, wie es seine Pflicht gewesen wäre, nicht Zeugnisse über das kirchliche Leben und Verhalten der Barbara Weigand eingeholt und in seiner Urteilsbegründung angeführt hätte.

Aber nicht nur Barbara Weigand allein ist ein lebendiger Gegenbeweis zu den Behauptungen und Schlußfolgerungen der Urteilsbegründung. Ihre Schriften gelangten ja auch in die Hände von Priestern und Laien, die nicht anstehen würden zu bekunden, daß ihre Liebe zur Kirche und ihr Eifer im Tugendleben und im Empfang der heiligen Sakramente durch die Lektüre der Schriften geweckt und nachteilig gefördert wurden. Ihnen allein blieb der unkirchliche Sinn und die häretische Absicht in den Offenbarungen der Barbara Weigand vollständig verborgen; erst die anonymen Artikelschreiber in der politischen Tagespresse, die heute an den Offenbarungen der Barbara Weigand und morgen an der Herz-Jesu-Verehrung oder einer sonstigen kirchlich approbierten Andacht oder Einrichtung Anstoß und Ärgernis nehmen, glaubten die Entdeckung gemacht zu haben, daß die Offenbarungen der Barbara Weigand kirchlich anfechtbar und zu verwerfen seien. Der moderne Zeitgeist ist eben allem Übernatürlichen abhold. Die Kirche, als die höchste Hüterin des Rechtes und als die Freundin der Wahrheit, kann nie und nimmer auf der Seite derjenigen stehen, welche das Recht gebeugt, die Wahrheit verleugnet haben. Ich brauche keine weiteren, und es gibt keine besseren Beweise für die Güte der Sache von Schippach, als der Kampf und die Kampfmittel gegen Schippach. Dies sind die eigentlichen Offenbarungen für Schippach, die Sakramentskirche und der Liebesbund.

 

Der Mittelpunkt, das Herz

der Kirche ist die heilige Eucharistie

Die Sakramentskirche in Schippach soll

die heilige Eucharistie

der Welt sichtbar verherrlichen.

Und der Liebesbund, der Eucharistische Liebesbund, zieht die Nutzanwendung aus der kirchlichen Lehre über die heilige Eucharistie. Daß er zugleich der Liebesbund des göttlichen Herzens Jesu ist, entspricht ganz dem kirchlichen Geiste, der sich in letzter Zeit kundgab, beziehungsweise kundgibt. Die Sakramentskirche soll auch ein Denkmal des Dankes sein für die päpstlichen Kommuniondekrete, also für eine durch das Papsttum der Menschheit erwiesene Wohltat, und der Liebesbund ermahnt zur Beachtung dieser Dekrete und fördert die Durchführung derselben. Schippach hat sich auch dadurch als päpstlich erwiesen, daß es sich stets in seiner Sache nach Rom an den Heiligen Vater wandte, während die Gegner von Schippach nicht nur dies zu hintertreiben, sondern auch die Autorität Roms mißbrauchten.

Der Liebesbund bekämpft die Zeitübel durch deren direkte Gegensätze: Die Kirchenfeindlichkeit durch den engsten und innigsten Anschluß an die Kirche; die antireligiöse Gleichgültigkeit durch den häufigen Sakramentsempfang. Die Vergnügungssucht durch die Weltflucht; die Unzufriedenheit, aus der die Unbotmäßigkeit entspringt, durch das geduldige Kreuztragen im eigenen Berufe. Daß die Sakramentskirche, welche eine Wallfahrtskirche werden soll, in welcher das Allerheiligste Altarsakrament selbst der Gegenstand der besonderen Verehrung sein und in welcher Tag und Nacht die Ewige Anbetung stattfinden soll, nur gute Früchte für die Kirche und für die Menschheit zeitigen kann, ist eine Wahrheit, die der Diskussion entrückt ist. Auch der Liebesbund kann, wenn seine Weisungen sinngemäß und getreu beachtet werden, nur gute Früchte bringen. Im übrigen wird niemand leugnen können, daß die Freunde von Schippach schon jetzt durch ihren kirchlichen Geist und ihren religiösen Eifer bewiesen haben, daß die Früchte von Schippach gute sind. Diese Freunde bekennen aber, daß sie ihren religiösen Eifer neben der Gnade Gottes zumeist den Anregungen von Schippach verdanken. Man beachte nur, daß seit der Errichtung der Pfarrkirche von Schippach, St. Pius, dort ewige Anbetung an drei Tagen in der Woche gehalten wird.

Seit Jahrzehnten wird gegen den Liebesbund angekämpft, da er schon in seinem Werden angefochten und verworfen wurde. Gleichwohl ist das Vertrauen der Freunde von Schippach unerschütterlich geblieben. Sie harren in den schwersten Anfechtungen aus und sie harren weiter mit der festesten Überzeugung, daß das Gute letzten Endes doch den Sieg davontragen werde. Hätte man für Schippach gar keinen anderen Beweis als nur jenen, den die Gegner erbracht haben, so würde dieser Beweis allein schon genügen, um Schippach als ein göttliches Werk erkennen zu lassen. Wer nicht die Tatsachen weiß und nicht das Aktenmaterial vor Augen hat, der wird die Dinge, die vorgekommen sind, kaum für möglich halten. Daß den Gegnern von Schippach kein Mittel zu schlecht gewesen ist, um Schippach vor aller Welt ins Unrecht zu setzen, das zeigen die schriftlichen Berichte über „Die Kampfmittel gegen Schippach“ und „Dr. Brenders Kampfesweise gegen Schippach“.

Durch Jahre hindurch hat man selbst den Heiligen Stuhl gegen Schippach ausgespielt und dadurch das Vertrauen in die Gerechtigkeits- und Wahrheitsliebe kirchlicher Behörden aufs heftigste erschüttert. Dabei behaupten die Gegner fortgesetzt, für den katholischen Glauben und für die katholische Kirche zu kämpfen, indem sie gegen Schippach mit Lug und Trug zu Felde zogen. Es ist ausgeschlossen, daß die Wahrheit aufseiten der Gegner Schippachs sein kann, weil Wahrheit und Lüge sich nicht miteinander vertragen. Ist aber die Wahrheit nicht bei den Gegnern, dann muß sie bei den Freunden von Schippach sein; das falsche Zeugnis der Ankläger spricht für die Angeklagten und die Verurteilung der ersteren ist der Freispruch der letzteren. Die Niederlagen, die moralischen Niederlagen, seiner Gegner bedeuten für Schippach den Sieg. Die Zeit drängt. Umkehr der Verantwortlichen in der Schippacher Sache ist dringend geboten. Rehabilitation der Jungfrau und Gottesdienerin Barbara Weigand durch die heutigen Repräsentanten und kirchlichen Autoritäten ist angemessen und entspricht katholischer Sittenlehre.

Gott macht nichts Halbes. Er hat uns Maria, die Heiligste zu unserer immerwährenden Hilfe beigesellt. Das Heiligste ist Gott allein. Er ist das Heiligste. Heiligkeit ist nur einer unserer Ausdrücke, um uns das innerste Wesen Gottes irgendwie nahezubringen. Sie bezeichnet von uns aus gesehen eine unbedingte, schrankenlose Lauterkeit, auf die auch nicht der Schatten des Bösen fällt. Alle Heiligkeit der Menschen ist Gottes Gabe, sie wird geschenkt. Sie wird als Gabe Gottes vom Menschen aufgenommen und in der Gnade Gottes wirksam. Das gilt auch für Maria, die uns stets zusammengeführt. Sie steht hinter allen Aktionen, wenn es um Pilger und ihre Aufbruchsstimmung geht, einen Ort aufzusuchen, um dort zu Maria zu beten, Sie um Anhörung und Hilfe bitten.

 

MARIA wird uns dabei helfen.

Aufgabe und Vorrechte der

allerseligsten Jungfrau

in der göttlichen Heilsordnung

In seinem DAS Goldenen Buch beschreibt der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort die Aufgabe und Vorrechte der allerseligsten allzeitreinen Jungfrau und Gottesmutter Maria in der Heilsgeschichte wie folgt:

1. Maria allein hat Gnade gefunden vor Gott und zwar für sich wie für jeden einzelnen Menschen. Die Patriarchen und Propheten, alle Heiligen des alten Bundes konnten diese Gnade nicht erlangen.

2. Maria hat dem Urheber aller Gnaden Dasein und Leben geschenkt, und deswegen wird sie die Mutter der Gnade, Mater gratiæ, genannt.

3. Gott Vater, von dem jede vollkommene Gabe und jede Gnade wie aus ihrer Quelle herabkommt, übergab Maria seinen Sohn und schenkte ihr damit alle seine Gnade, so dass, wie der hl. Bernhard sagt, in und mit dem Sohn ihr auch die Macht Gottes verliehen wurde.

4. Gott hat Maria zur Schatzmeisterin, zur Verwalterin und Ausspenderin aller seiner Gnaden erwählt, so dass alle seine Gnaden und Gabe durch ihre Hände gehen. Vermöge der Macht, die sie dazu von Gott erhielt, schenkt sie seitdem, wie der heilige Bernhard lehrt, die Gnade des ewigen Vaters, die Tugenden Jesu Christi und die Gaben des Heiligen Geistes, wem sie will und wie sie will, wann sie will und so viel sie will.

5. Wie in der Ordnung der Natur das Kind einen Vater und eine Mutter hat, ebenso muss in der Ordnung der Gnade ein wahres Kind der Kirche Gott zum Vater und Maria zur Mutter haben. Wer sich dagegen rühmt, Gott zum Vater zu haben, aber nicht die Zärtlichkeit eines wahren Kindes Maria gegenüber besitzt, ist ein Betrüger, der nur den Teufel zum Vater hat.

6. Weil Maria das Haupt der Auserwählten, welches Christus ist, gebildet hat, so kommt es auch ihr zu, die Glieder dieses Hauptes zu bilden, welches die wahren Christen sind. Denn eine Mutter bildet nicht das Haupt ohne die Glieder, noch die Glieder ohne das Haupt. Wer immer also ein Glied Jesu Christi sein will, der voll der Gnade und Wahrheit ist, muss in Maria gebildet werden, mittels der Gnade Jesu Christi, deren Fülle in ihr wohnt, um in Fülle den Gliedern Jesu Christi und ihren wahren Kindern mitgeteilt zu werden.

7. Weil der Hl. Geist Maria zur Braut gewählt und in ihr und durch sie und aus ihr jenes Meisterwerk, Jesus Christus, das fleischgewordene Wort, hervorgebracht und sie seitdem nie verlassen hat, so fährt er auch fort, Tag für Tag, zwar geheimnisvoll, aber doch wahrhaft in ihr und durch sie die Auserwählten hervorzubringen.

8. Maria hat von Gott eine besondere Macht über die Seelen erhalten, um sie zu nähren und in Gott großzuziehen. Der hl. Augustinus sagt sogar, dass in dieser Welt die Auserwählten alle im Schoß Mariä eingeschlossen sind, und dass sie gewissermaßen erst dann zur Welt kommen, wenn diese gute Mutter sie zum ewigen Leben wiedergebiert. Wie demnach das Kind alle seine Nahrung von der Mutter erhält, die sie ihm seinem Bedürfnis entsprechend, darreicht, ebenso wird den Auserwählten alle ihre Nahrung und Kraft von Maria zu teil. Marian ist die auserwählte Spenderin der Heiligen Hostie. Sieempfängt die Heilige Speise der Brotvermehrung als heilige Opferfrucht und fügt hinzu die Gnaden, um die das Kind zuvor gebeten und bringt sie zur Frucht. Das Allerheiligste Altarsakrament wird uns bei frommer Ganzhingabe und Bereitung auf diesen hochheiligen Augenblick zu einem Quellborn höchster Bereicherung und Gnadenfülle zu einem Aufschrei der Seele ob der Herabkunft des wahrhaftigen Gottes in menschlich-göttlicher Gestalt. 

 

Das einzigartige

Versprechen Jesu Christi,

immerfort bei den Menschen zu bleiben.

Jesus Christus hat nach der wunderbaren Brotvermehrung den Juden in der Synagoge von Kapharnaum versprochen, daß Er ihnen Sein Fleisch zu essen und Sein Blut zu trinken geben werde. Dieses Versprechen hat Christus beim letzten Abendmahle erfüllt; Er verwandelte das Brot in Seinen Leib und den Wein in Sein Blut und gab es den Aposteln zu genießen.

Der Leib und das Blut Christi unter den Gestalten des Brotes und Weines heißt das Allerheiligste Altarsakrament. Das Brot, das aus ausgewählten Weizenkörnern und Wasser zubereitet und beim Feuer gebacken wird, dies geschieht oftmals in ordenseigenen Hostienbäckereien, die sich über lange Jahrhunderte hindurch an diese Mischung ausdrücklich gebunden fühlten, veranschaulicht den Leib Christi, der so viel gelitten hat; das ungesäuerte Brot versinnbildlicht die Reinheit des Leibes Christi; die runde Form bedeutet, daß unter der Brotsgestalt Gott verborgen ist, Der (wie ein Kreis) keinen Anfang und kein Ende hat.

Der aus Trauben gepreßte Wein veranschaulicht das Blut Christi, das aus dem Leib geflossen ist. Die dem Wein vor dem Offertorium beigemischten Wassertropfen bedeuten, daß in Christus mit der Gottheit die Menschheit (Gemeinde) innig verbunden ist.

Wir sagen „Altarsakrament“, weil es sich auf dem Altar befinden soll, denn nur da und dorthin gehört der Tabernakel, gewöhnlich in der Mitte des Hochaltars, in dem das hochheiligste kostbarste Gut aufbewahrt werden soll. Reißt man den heiligen Tabernakel vom Altar weg, um ihn anderswo aufzubewahren, handelt man nicht nur grausam und zerstörerisch, sondern entfernt man auch die Mitte, das Zentrum der Kirche, auf das sich alles in der Kirche ausrichtet, um das Opfergeschehen auf dem Altar zu erbringen.

Der Ort, wo das heiligste Altarsakrament in der Kirche aufbewahrt wird, heißt Tabernakel (tabernaculum, Zelt) und befindet sich gewöhnlich in der Mitte des Hochaltars.

 

„Siehe, die Hütte Gottes

bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen,

und sie werden Sein Volk sein.“

Der Tabernakel ist ein heiliges Zelt, weil das heilige Zelt der Israeliten mit seiner geheimnisvollen Wolke ein Vorbild war. Auf das heilige Zelt und auf den Tabernakel beziehen sich die Worte: „Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, und sie Werden Sein Volk sein.“ Im hochheiligsten Altarsakramente ist Christus beständig bei uns Menschen. Es ist Sein Königsthron, der Sitz des Eucharistischen Königs. Er hat Seinen Thron unter den Menschen darin aufgeschlagen und verlangt nach Anbetung.

 

Er sagt mit Recht:

„Ich bin bei euch alle Tage

bis ans Ende der Welt.“ 

Im Tabernakel befindet sich also der Speisekelch mit den geweihten Hostien (sofern sie auch wirklich gültig gewandelt wurden). Dieser ist mit einem Kelchvelum (Mäntelchen) bedeckt. Das Mäntelchen veranschaulicht, daß hier Christus unter der Brotsgestalt unseren Blicken verborgen ist.

Vor dem Tabernakel brennt das so genannte ewige (rote) Licht. Dieses veranschaulicht, daß auf dem Altare im heiligsten Tabernakel Der zugegen ist, Der das „Licht der Welt“ und ewig ist. Das Licht versinnlicht überhaupt die Gegenwart Gottes. Gott wohnt in einem unzugänglichen Lichte und offenbart Sich oft in Lichtgestalt, so im brennenden Dornbusch, auf dem Berge Sinai, auf dem Berge Tabor und am Pfingstfeste. Auch bei der Geburt Christi erschien ein Licht auf den Feldern Bethlehems.

 

Christus ist immer unter uns gegenwärtig.

Christus bleibt im hochheiligsten Altarsakrament solange gegenwärtig, als die Gestalten des Brotes und Weines vorhanden sind.

Christus ist also nicht etwa nur bei der heiligen Wandlung bis zur Kommunion gegenwärtig, sondern auch nachher, wenn die konsekrierte Hostie im Tabernakel aufbewahrt wird. Christus ist auch nicht, wie Luther und mit ihm ach so viele katholische Christen meinen, nur in und beim Genusse des Altarsakramentes gegenwärtig, sondern auch vor und außer dem Genusse. Allein diese Wahrheit müsste so vielen eine heilsame Belehrung und Mahnung zugleich sein, die so entsetzlich unbedacht und leichtfertig sich der göttlichen Speise nähern und mit Ihr umgehen. Sonst hätte Christus nicht sagen können: „Nehmet hin und esset, denn das ist Mein Leib.“ Es ist also schon der Leib lange gegenwärtig, als die Gestalt des Brotes vorhanden ist. So sind wir, wenn wir in heiliger Gesinnung und im Streben nach Vollkommenheit den Herrn und Lebensspender empfangen, „Christusträger“, wandelnde Monstranzen und „Leibgardisten Jesu Christi“.

 

Haben wir noch einen lebendigen,

tiefen Glauben an die wirkliche Gegenwart

Christi im Heiligsten Sakrament?

Wie gehen wir mit den hochheiligen Gestalten von Brot und Wein eigentlich um?

Warum wollen sie nicht erkennen und bedenken, die Qualen und Beleidigungen, die dem Herrn durch ehrfurchtslosen und unwürdigen Empfang der heiligen Kommunion auf der ganzen Welt zugefügt werden? Wissen sie nicht, daß sie sich dadurch das Gericht Gottes zuziehen?

„Das gleiche Bild wie zu Meinen Zei­ten“, sagte Jesus, „als Ich auf Erden wandelte. Sie wurden auch immer ver­stockter, denn sie sahen mit leiblichen Augen Meine Wunder, und doch gingen sie soweit, Mich zu kreuzigen.“

Jesus Christus an Barbara Weigand am 17. Februar 1916: „Darum, Meine liebe, teure Braut Meines hochheiligsten Sakra­mentes, erwärme und entzünde nun die berufenen Sühneseelen, die Ich zu dir führe, und die niemals sich würdig finden würden, um Sühne zu leisten, da sie von Seiten der Priester nicht dazu aufgefordert, nein, vielmehr abgehalten werden. Und doch muß Ich um diese Sühne bitten, denn Meine Leiden im hochheiligen Geheimnis sind nicht zu begreifen.

 

Jesus braucht Sühne- und Opferseelen

Jesus am 18. Februar 1916: „Die geistige Bildung der Sühneseelen habe Ich dir nun klar­gelegt. Nun will Ich dir noch eine andere Art von Seelen zeigen, die noch kostbarer sind und auf deren Heranbildung du die größte Sorgfalt verwenden mußt. Es sind die Opferseelen.

Als schönstes und heiligstes Vorbild dieser Art von Seelen leuchtet als erstes Vorbild Meine geliebte, himmlische Mutter und Ihr folgen in endloser Reihenfolge seit der Zeit der ersten Christen vor allem jene christlichen Mütter, die ihre Kinder im wahren christlichen Geist geistig wiedergeboren haben und so ihre Kinder unter vielen Opfern für den Himmel gerettet haben. Wie Meine liebe Mutter damals unter dem Kreuz als Königin der Märtyrer stand, so ehrt Mein liebendes Herz vor allem jene Mütter, die treue Nachfolgerinnen von Ihr sind und mit Anrufung Ihres Beistandes sich retten und befreien vom Gift, das die Stammutter der Lebendigen im Paradies auf ihre ganze Menschheit herabbeschworen und deren Schuld und Strafe alle ihres Geschlechtes besonders büßen müssen. Ja, furchtbar lastet diese Schuld der Sünde besonders auf den Müttern, und die Schlange, die schon die Eva mit List betrog, wie schleicht sie sich auch heute noch an die Mütter, besonders um sie in ihrem Samen der Hölle zu überliefern.

O wie furchtbar ist in jetziger Zeit die Macht der Hölle! Was tut der Versucher wegen einer einzigen Menschenseele und wie viel erst um Seelen, welche bemüht sind, noch mehrere zum Himmel zu führen. Und jetzt, wo das Ende der Zeiten so nahe ist, und wo so vieles noch auf Erden gebüßt werden muß, welch schweres Fegefeuer muß Ich noch über Meine Mir so teuren Opferseelen verhängen und wie muß Ich sie oft in den Fesseln der Sünde und des Satans schmachten sehen. Wie wehe tut es da Meinem Herzen, wenn sie seiner Stimme gehorchen und dem Tisch der Gnaden fernbleiben und so immer unfähiger zum Kampf werden. O rufe ihnen durch Mich zu: Kommt alle zu Mir, die ihr Meiner Hilfe so bedürftig seid! Sage ihnen, wie sehr Mein göttliches Herz danach verlangt, sie durch oftmaligen Empfang der heiligen Kommunion stark zu machen für die kommenden Zeiten. Die Botschaften an Barbara Weigand geben uns Antworten und die Quelle ist der Eucharistische König, ist der HERR selbst.

 

Verlassen von den Menschen

Jesus Christus hat Sich auch der Schippacher Jungfrau und Seherin Barbara Weigand anvertraut am 8. März 1916. Er spricht von Seiner Verlassenheit im heiligsten Sakrament: „In eine entscheidende Zeit tritt nun heute die heilige Kirche ein und auch für dich, Meine liebe, gekreuzigte Braut, ist es eine Zeit von tiefer Bedeutung. Habe Ich dich doch ausersehen, mit Mir Mein Opfer des Kreuzestodes fortzusetzen und dich so mit Mir zum Heil der heiligen Kirche mit Leib und Seele zu opfern. Der Tag dieses geheimnisvollen Leidens ist nicht fern, und darum sei dir nun in dieser letzten Zeit des Auf­stiegs auf den Opferberg auf Kalvaria recht viel deiner heiligen Aufgabe bewußt. Deinen Körper an Abtötung zu gewöhnen, brauche Ich nicht zu erwähnen, denn auf das Kreuz angeheftet, liegst du seit Wochen auf dem Schmerzbett. Doch einen innigen Wunsch hege Ich: Betrachte in dieser heiligen Fastenzeit viel und oft mit denen, die um dich sind, die tiefen Leiden im hochheiligsten Sakrament des Altars. Zu diesem Zweck werde Ich dir Selbst die Betrachtungen zeigen.

Steige nun, liebe Braut, mit Mir zum Ölberg des heiligen Tabernakels und betrachte dort Meine tiefe Betrübnis wegen Meiner Verlassenheit, die Ich dort erdulden muß. Von wie vielen tausenden Gläubigen, die wissen, daß Ich dort gegenwärtig bin, werde Ich nie besucht, und von denen, die hie und da eine Kirche im Vorübergehen betreten, o welche Kälte von diesen Herzen starrt Mir da entgegen. Wenn Ich zurückdenke an die furchtbaren Leiden, die Ich damals am Ölberg erduldete, o wie viel Ähnlichkeit haben diese jetzt im Tabernakel. Drei Meiner liebsten Freunde nahm Ich mit Mir, und ach, auch diese schliefen und ließen Mich allein in Meinem Schmerz.

Und jetzt? Wie sieht es heute aus auf Meinem Ölberg des hei­ligen Tabernakels? Wie viele nennen sich Meine trauten Freunde und Meine Apostel, und wenn es gilt, bei Mir eine Stunde zu verweilen, dann entwindet man sich dieser heiligen Pflicht durch alle möglichen Ausreden, und ach, wie wenige Seelen nenne Ich Mein Eigen, die mit inniger Liebe und mit ganzem Herzen zu Mir kommen und Mich in Meiner Verlassenheit trösten. Du weißt, liebe Braut, und Ich habe es dir ja schon oft ge­klagt, daß gerade diejenigen Mir am meisten Schmerz bereiten, die Mich täglich in den Händen tragen und Mein heiliges Opfer feiern, Meine Priester.

O an so vielen Ketten ist ihr Geist gefesselt und wie wenig lebendigen Glauben und treue, gänz­liche Hingabe finde Ich bei ihnen. Wie viele kostbare Zeit vergeuden sie mit allen möglichen Geschäften und Mich, ihren Herrn und Meister, Mich besuchen sie wohl, aber ihr Herz bleibt leer und ohne Gefühl für Mich. O könnte Ich ihr Herz in Besitz nehmen! O welche Wonne würden sie empfinden, jede freie Minute in Meiner heiligen Gesellschaft zu und mit Mir zu verkehren, der Ich doch ihr einziger wahrer Freund bin. Wie wird es solchen Seelen sein, wenn einmal die Hülle ihres Leibes fällt und ihr Geist sich versetzt sieht vor Meinen unerbittlichen Richterstuhl, wo sie dann den schauen, den sie auf Erden nie besucht und der nun mit der strengsten Miene ihre Vergehen und Unterlassungen des Guten richtet. Wie bitter wird dann die Reue werden, wenn sie der vielen Stunden gedenken, welche sie Mir hätten weihen können und es nicht getan haben. Aber, o wehe, dann kommt die Reue zu spät! Nur als Arme Seele kann sie dann sich selbst anklagen und dann die Strafe entgegennehmen, die dann Meine Gerechtigkeit über sie verhängt.

Ja, wie furchtbar ist dann für eine Seele dieses Gefängnis des Fegefeuers, die dann bedenken muß, daß sie mit mehr Liebe zum Guten es hätte weit bringen können, unverzüglich in die ewigen Räume aufgenommen zu werden. Doch ein Zurück gibt es nicht mehr, sondern jetzt ist die Zeit der tiefsten Reue angebrochen und diese bittere Reue peinigt die Seele auf das Furchtbarste. Sie erkennen dann, daß Ich das höchste Gut und Besitz in aller Ewigkeit bin und dieses höchste Gut hat sie bei Lebzeiten nicht besucht und hat Mich, ihren Schöpfer und Erlöser, nicht geliebt, wie sie hätte tun sollen. Ja, von tausend irdischen Vorwänden ließ sie sich abwendig machen, Mich in Liebe zu besuchen, und hat dadurch Mein göttliches Herz tief betrübt.

Ja, jetzt auf Erden überhört so manche Seele Meine Einladung, in der anderen Welt würde sie danach lechzen, vor Meinem hochheiligsten Sakrament verweilen zu dürfen. Ja, so weit ist die Welt ins Natürliche und Irdische gesunken, daß man überall Ruhe und Frieden sucht, nur nicht bei Mir, der Ich verkannt und ver­lassen auf Meinem eucharistischen Throne bin. Nein, keinen Thron kann Ich es jetzt nennen, sondern nur Gefängnis und diejenigen, die Mein Gefängnis schließen, sind ohne Gefühl und ohne Liebe für Mich. Doch, du gesunkene Welt, nun sollst du bald erfahren, wer Herr ist über Leben und Tod. Ich, der Ich verborgen im Tabernakel weile, oder euer verderblicher Gott, der Mammon. Ja, jetzt soll Mein eucharistisches Königtum anbrechen, nach­dem Ich nun so eine endlose Zeit schon als Gefangener bei euch bin. Mein Ölberg soll nun zum Tabor werden und herrlich werden die Früchte sein, die dann erblühen.“

 

Ohne die Eucharistie

kann die Welt nicht sein. -

Der Liebesbund ist die Klammer der LIEBE GOTTES

Ernste und tiefgreifende Worte spricht der Herr in diesen Offenbarungen an Barbara Weigand. „O wie bangt Mir, wenn Ich von Meinem heiligen Tabernakel sehen muß, wie viele dem Tisch der Gnaden fernbleiben nur deshalb, weil der böse Feind ihnen die Netze der falschen Scham und Furcht umgeworfen hat und sie dann vor Hunger nach geistigen Schätzen fast verschmachten. Ich bitte dich, liebe Jüngerin, o löse ihre Netze, ja, löse ihnen ihre bangen Zweifel und heiße sie, zu Mir zu gehen wie zum Arzt der Seelen. Ja, in Liebe will Ich ihre Wunden heilen und sie dann befähigen mitzuarbeiten an der Neuerstellung des Reiches Jesu Christi auf Erden.“

Um aber die „Länge und Breite, die Höhe und Tiefe“ dieser Erlöserliebe zu uns mehr begreifen und unsere Gesinnung danach auszurichten, ist es unbedingt notwendig, daß wir über die Grundvoraussetzung aller Gottesverehrung – nämlich die Gottesfurcht – ernsthaft nachdenken und unser Glaubenswissen über die heilige Eucharistie wesentlich vertiefen. Warum gibt es so wenig Ehrfurcht für GOTT und das Göttliche unter den Menschen?

 

Das heiligste Sakrament des Altares –

Sehnsucht Jesu

Im Buche „Das Innenleben Jesu“ der Äbtissin Maria Cäcilia Baij läßt Jesus uns dazu wissen:

„Geliebtester Vater! Du siehst, in welchem Elend meine Brüder und Schwestern sich befinden. Was wird aus ihnen werden, wenn ich sie bei meiner Auffahrt zu Dir gänzlich verlasse? Wie werden sie die Macht des Bösen besiege können, wenn sie mich, ihre Stärke, entbehren müssen? Und wie kannst Du, mein Vater, die von ihnen verdiente Züchtigung zurückhalten, wenn ich nicht auf dieser Welt bin, um ununterbrochen für sie zu bitten? Um dich zu versöhnen, wird niemand hinreichend zu sein, als Dein geliebter Sohn, der als Gott Dir gleich ist. Wie kannst Du in gebührender Weise die Liebe empfangen, die alle Geschöpfe Dir schulden, wenn nicht ich an ihrer statt, sie Dir darbringe und Sir meine Verdienste aufopfere für ihre Mängel?

Wenn Ich im Sakrament des Altares auf Erden bleibe, wirst Du versöhnt werden. Deine Liebe wird alsdann zufrieden gestellt und die Menschen werden getröstet sein. Himmlischer Vater! Meine Gegenwart in diesem Sakrament ist notwendig, damit die Menschen mich nicht vergessen du sich daran erinnern, wie viel ich für sie gewirkt habe. Durch dieses Sakrament möge das Andenken an mein Leiden und Sterben täglich erneuert werden, denn ich will mich Dir immer wieder zum Opfer darbringen für das Heil der Seelen und zur Besänftigung Deines gerechten Zornes gegen die Übertreter Deiner Gebote.“

 

„Seht, wie Ich euch liebe!“

Jesus: „Meine Tochter! Ich habe dir schon verschiedene Mal gezeigt, in welcher Gesinnung Mein Herz Sich befand und Meine Seele, als Ich im Freundeskreis Meiner lieben Jünger saß, um das Abendmahl mit ihnen zu feiern, und die Zeit herannahte, da Ich Mich von ihnen trennen sollte, mit welchem Schmerz Ich der Stunde entgegensah, der Stunde der Trennung, denn Ich liebte Meine Freunde; war Ich ja doch vom Himmel herabgestiegen, um ihr Bruder zu werden, war Ich ja doch dreiunddreißig Jahre unter ihnen gewandelt. Ich habe alle Mühseligkeiten mit ihnen geteilt und Ich wußte, was sie an Mir verlieren würden, daß Ich ihre Stütze war, und Ich sollte sie nun verlassen.

Siehe, Meine Tochter, das ist der Schmerz, den du ausgeprägt siehst auf Meinen Zügen. Nicht das Leiden allein, das Mir bevorstand, war es das Mich so ernst machte, die Liebe ist es, die Liebe, Meine Freunde, Meine Kinder zu verlassen, Meine Kinder zurückzulassen, Meine teuersten Kinder. Ich wußte, daß die Welt an sie herantritt, daß Satan sich alle Mühe gibt, sie Mir zu entreißen. Das alles betrübte Mein Herz und machte Mich tief betrübt, am allermeisten aber war es die Liebe, die preßte den Schmerz auf Meine Züge.

Ja seht, Meine Kinder, seht so wie Ich unter Meinen Freunden saß, so bin Ich jetzt noch unter euch. Dieselbe Liebe ist es, die Mich antrieb, Mich euch zu unterwerfen, denn Ich setzte das Priestertum euretwegen ein; Ich steige unter den Händen dieser Priester Tag für Tag auf den Altar, um unter euch zu wohnen, um eure Bitten entgegenzunehmen.

Seht, Meine Kinder, wie Ich Meine Freunde versammelte, um Abendmahl mit ihnen zu halten, sooft feiere Ich Abendmahl mit euch, sooft als ihr an Meinem Tisch erscheint.

Seht, dieselbe Liebe ist es, die Mich im Tabernakel verschlossen hält, dieselbe Liebe, um euren Lebensberuf zu versüßen, um euer Trost zu sein; denn wahrhaftig, Ich habe euch nicht hineingestellt in diese Welt, um euch zu martern und zu plagen. Nein, die Liebe eines Gottes ist unbeschränkt, sie ist unermeßlich und unbegreiflich! Dreiunddreißig Jahre bin Ich unter euch gewandelt, dreiunddreißig Jahre habe Ich den letzten Platz eingenommen, den noch kein Mensch je einnahm, den keiner einnehmen wird von Adam bis zum Weltende, um euch zuzurufen: Seht, wie Ich euch liebe! Seht, Ich habe euch erschaffen aus reiner Liebe; die Liebe trieb Mich an, Mich in euch zu vervielfältigen; so viele Geschöpfe Ich erschuf, sovielmal sah Ich Mein Bild in ihnen; denn du, Mein Geschöpf, besitzest einen unsterblichen Geist, das ist Meine Schöpfung und diese Schöpfung bin Ich, dein Geist bin Ich, du Mein Geschöpf, und diesen sollst du Mir verähnlichen und sollst ihn umgestalten in Meinen Geist, und dies hängt von dir ab, o Mensch.

Deswegen sollst du wissen, Mein Freund, auch im letzten Winkelchen, wo du stehst, sollst du dein Leben deinem Schöpfer ähnlich machen, du sollst dein Leben als Mein Leben versinnbildlichen. Jedes Leben eines einzelnen Menschen soll Mein Leben sein; eine Prüfungszeit ist jedes Menschen Leben, wie auch Mein Leben eine Prüfungszeit war vor den Augen Meines himmlischen Vaters. Als Ich hereintrat in die Welt, rief Ich Ihm zu: ‚Siehe, Vater, Ich komme, um Deinen Willen zu tun!‘ Und so sollst auch du sagen, Mein lieber Christ, wo immer Ich dich hinstelle: ‚Siehe, mein Jesus, ich komme, um Deinen Willen zu tun, um Dir ähnlich zu werden, denn dieses Tagwerk soll ich ausführen, weil Du es willst. Meine Prüfungszeit soll dies sein. Siehe, ich komme, um Deinen Willen zu tun!‘

Wenn Ich Mich der Welt offenbaren will, dann bediene Ich Mich eines Geschöpfes; denn der Mensch besteht aus Leib und Seele, und da Ich eingegangen bin in Meine Herrlichkeit und Ich Mich nicht mehr als Mensch unter den Menschen befinde, muß Ich Mich jetzt eines Mitteldinges bedienen. So wenig Ich die Welt hätte erlösen können, wenn Ich nicht Selbst wäre Mensch geworden, wenn Ich Mich nicht Selbst den Menschen gleichgestellt, so wenig kann Ich der Welt Meine Geheimnisse erschließen, wenn Ich Mich jetzt nicht eines Geschöpfes bedienen will. Im Alten Bund tat Ich dies, wie schon mehrmals gesagt; denn der Mensch ist schwach und verliert sich in diesem Materialismus.

Darum, um ihn zurückzuführen auf den Ursprung, wo er ausgegangen ist, muß Ich Mich außergewöhnlicher Mittel bedienen, indem Ich Geschöpfe erwecke, durch die Ich die anderen Menschen mahnen, warnen, strafen und trösten will. Dies geschah im Alten Bund durch die Propheten, durch die Patriarchen. Jetzt, seitdem Ich Selbst Mensch gewesen, seitdem Meine Kirche in voller Blüte dasteht, jetzt, da man glauben sollte, es sei unmöglich, daß dieses Geschlecht seinen Schöpfer noch vergessen könnte, und da es nun aber doch möglich ist und leider sehr möglich ist, muß Ich Mich der Geschöpfe bedienen, um Meine Pläne durchzuführen, die Ich mit der Menschheit vorhabe. Ich liebe die Menschen, ob sie an Mich glauben oder nicht an Mich glauben, Ich habe sie erschaffen, Ich habe sie erlöst, Ich habe ihnen Meinen Geist gesandt und alles getan, was nur ein Gott tun kann und tun wird, um den armen, schwachen Menschen an Mich zu ziehen, um ihn zu erhalten im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe, damit er einstens, wenn die Prüfungszeit vorüber ist, auch ewig mit Mir herrschen könne. Da nun dies alles doch vergessen ist und vergessen wird und das Häuflein mehr und mehr zusammenschwindet, muß Ich immer wieder andere Mittel ersinnen.

Denn alles, was geschieht, ist eingezeichnet in Meine Pläne von Ewigkeit, nur muß Ich abwarten, bis die Zeit gekommen ist, wo Ich Meine Pläne durchführen will. Da nun das ganze Menschengeschlecht abgekommen ist vom rechten Weg, und auch die gläubigen Kinder und auch die guten katholischen Christen sich allzusehr vertiefen in dieses Elend, in dieses Erdenleben, in dieses Zeitliche, da ist wieder einmal eine Zeit gekommen, wo es eine Wende gibt. Dieser Zeitpunkt ist jetzt wieder da.

Seht, Meine Kinder, ihr sollt eine neue Epoche vorbereiten, von der die Kirchengeschichte, viele heroische und großartige Dinge aufzeichnen wird. Es soll eine Wende geben in Meiner heiligen katholischen Kirche, in dem Schicksal Meiner Kirche. Geknetet und geknechtet wie sie ist von all ihren Feinden, in ihr selbst gibt es gar viele Glieder, die faul sind, die abgestorben sind an Meinem mystisch-geheimnisvollen Kirchenleib.

Um diese Glieder zurückzuführen, muß Meine Kirche, Meine jungfräuliche Braut, all ihre Kräfte zusammenraffen, um die Lauen aufzurütteln, um die Guten zu bestärken, um die Schwachen zu ermutigen, damit alle einstehen für die Rechte Meiner Kirche, und das Häuflein treuer Christen muß sich zusammenscharen um seinen Hirten, um Meinen Stellvertreter, den Ich in Rom als Statthalter aller Christen hingestellt habe, damit er Meinen Willen vollziehe und meine Schafe hüte, auf dass keines von ihnen Mir verloren gehe.“

Und weiter: „Seht nun, Meine Diener, deswegen verlangt Mein Herz, daß ein Damm errichtet werde, daß ein Liebesbund gegründet werde, in den alle Völker eintreten sollen. Nicht nur spreche Ich allein für die Priester, für die Ordensleute, für die Frauen und eifrigen Seelen, Ich spreche für alle und jeden, der ist und lebt in Meiner Kirche, im Schifflein Petri. Sie alle sollen herbeikommen, sie alle sollen wissen den Plan, den Ich vorhabe, daß Meine Kirche soll zum Sieg geführt werden, daß sie soll auf den Berg gestellt werden, von dem aus alle Völker der Erde sie sehen sollen; sie soll siegen und herrschen über alle Völker, auch über die, die Mich nicht als ihren Gott anerkennen. Darum, Meine Diener, fürchtet euch nicht, Ich will mit euch sein!“

 

Einen Damm bilden

Auf diese und andere Weise wurde Barbara Weigand vom Wesen und Zweck des Dammes, welcher der Eucharistische Liebesbund des göttlichen Herzens Jesu ist, nach und nach unterrichtet. Schon am Fronleichnamsfest 1895 hat der Herr von ihr verlangt, mit ihren beiden gleichgesinnten Freundinnen einen Dreierbund zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu bilden. Dieser Dreierbund sollte durch Gebet, gutes Beispiel und womöglich täglichen Empfang der heiligen Kommunion der Anfang des eucharistischen Liebesbundes werden, wie es ihr im Jahr 1897 (am heiligen Dreikönigsfest und später) vom Heiland selbst mit folgenden Worten verheißen wurde:

Jesus: „Wer sich anschließt an den Liebesbund, den Ich mit euch am Fronleichnamsfest geschlossen habe, und der aus­geht vom Vater, vom Sohn und vom Heiligen Geist, soll das besondere Vorrecht besitzen, daß er mit heiliger Freude alles ertragen wird, was Ich in Meiner weisen Vorsehung ihm zugedacht habe. Das äußere Zeichen des Liebesbundes soll sein die Bruderliebe, die Gottes- und Nächstenliebe, die Liebe zu Mir im heiligen Sakrament. Es wird in seiner Seele ein Licht aufgehen, das wachsen wird bis zum vollen Tag. In Vereinigung und in Verbindung mit diesem Licht werden all diejenigen, die sich vereinigen in diesem Bund, eine hohe Stufe der Vollkommenheit erreichen, was immer für einem Stande sie angehören mögen, ob arm oder reich.

Der Liebesbund des hochheiligsten Herzens Jesu soll der Mittelpunkt zur Besserung der menschlichen Gesellschaft sein, denn die besten Kinder Meiner Kirche werden daran teilnehmen. Ich will, daß viele Kräfte zusammenstreben zu einem Ziel, darum tretet ein in den Liebesbund des gött­lichen Herzens, dessen Mitglieder sich verpflichten müssen, die öftere heilige Kommunion zu beför­dern, oft und würdig sich Meinem Tisch zu nahen, deswegen (weil Meine Kirche zum Sieg geführt werden soll) verlangt Mein Herz, daß ein Damm errichtet, ein Liebesbund gegründet werde, in den alle Christen eintreten sollen. Ich spreche nicht nur für Priester, Ordensleute, fromme und eifrige Seelen, sondern für alle und jeden, der ist und lebt in Meiner Kirche, im Schifflein Petri; sie alle sollen her­beikommen. Und der Baum wird wachsen und seinen Schatten verbreiten, und so soll das Glau­bensleben erneuert werden. Ihr sollt, so oft euer Stand und Beruf es erlaubt, und ihr könnt es, wenn ihr nur guten Willen habt und Energie, Männerkraft ist Willenskraft, Willenskraft müßt ihr besitzen, hinzutreten zu Meinem Tisch. Gebt ein gutes Beispiel und erbaut eure Mitmenschen. Legt vor allem alle Menschenfurcht ab! Versprecht Mir dies, und so wird sich der Liebesbund ausbreiten. Ein dreifa­ches Band habe Ich mit euch geschlossen, das aus­geht von Meinem Herzen, und alle, die sich anschlie­ßen, sollen die Früchte kosten und genießen.

Seht nun, wenn Meine Dienerin auch nicht alle Menschen bekehren kann, so ist doch ein solcher Respekt ausgebreitet über alle, die mit ihr verkehren, daß kein Geist, auch der schlechteste, es wagt, aus­zubrechen, weil Mein Geist auch den größten Sünder anhält, daß er nicht ausarten kann, er ist sich dessen ganz unbewußt, er kann es nicht, er kann es einfach nicht. So ist es in der ganzen Welt. So wie es in die­sem Hause ist, so soll es überall sein, wo viele sich anschließen an den Bund. So soll es in dem Dorf, in der Stadt, in dem Reich werden, wo viele, viele Mit­glieder sind, die auf dem Damm stehen, an dem die Wasser des Unglaubens abprallen werden, und die Welt, ohne es zu wissen, wird sich umgestalten, ein anderer Geist wird sich in der Menschheit erneuern; natürlich geht das nicht in einem Tag und nicht in einem Jahr; aber Ich sage, je schneller dieser Gebetsbund sich ausbreitet, desto sicherer ist der Schild, die Zielscheibe, an dem die Feind abprallen.

Dieser Damm ist die Zielscheibe des Spottes vieler, aber an ihm soll auch der Unglaube abprallen; denn fest und entschieden sollen sie hinaustreten in die freie gottlose Welt, sie alle Meine Diener und Dienerinnen, die sich anschließen werden. Niemand ist ausgeschlossen in der heiligen Kirche, niemand. Ihr alle sollt euch vereinigen im Liebesbund: Priester und Laien, Ordens- und Familienmitglieder, Vä­ter, Mütter, Jungfrauen, Kinder, Greise, Jünglinge, ihr alle vereinigt euch zu einem Bund, und gebt Mir das Versprechen ab, im Beichtstuhl vor eurem Beichtvater oder an der Kommunionbank für Meine Rechte einzustehen, euch einschreiben zu las­sen als treue Mitglieder dieses heiligen Bundes, sie alle sollen sich anschließen und den Damm bilden, und der Unglaube wird weichen.“

 

Jesus besiegelt diesen Damm der Liebe

mit Seinem Blute

Diesen Liebesbund hat der göttliche Heiland selbst beim letzten Abendmahl schon gestiftet, wie wir es auch in den Weigand'schen Schriften lesen: „Am Vorabend vor seinem bitteren Lei­den, als Er das Allerheiligste Sakrament einsetzte, begründete Er den Liebesbund, schloß das Band, das er schlingen wollte um alle treuen Kinder, die da eingehen würden ins Schifflein Petri, und am Kreuze besiegelte Er dies Band mit Seinem kostbaren Blute.“

Papst Pius X. hat dieses vorher so locker gewordene Band durch Einführung der frühzeitigen und täglichen heiligen Kommunion wieder enger und fester geschlungen, und der begnadigten Jungfrau Barbara Weigand sind die Geheimnisse und Wirkungen des Liebesbundes nicht nur für das innere Leben der ein­zelnen Mitglieder, sondern auch für das Vaterland und die ganze katholische Kirche geoffenbart wor­den, und zwar in vollkommener Weise als ihren hl. Vorgängerinnen. Durch ihr beharrliches und beschei­denes Wirken mit Wort und Beispiel bei Priester und Volk für die tägliche heilige Kommunion und durch den Kreuzweg, den sie dabei gehen mußte, ar­beitet Barbara Weigand ein ganzes Leben an der Ausbreitung des eucharistischen Liebesbundes und an der Befestigung dieses gottgewollten „Dam­mes“ dieser festgeschlossenen Front, ich meine die Kommunionbank, wo uns das wahre, unver­fälschtes Brot des Lebens verabreicht wird.

Gerade das ist das rote Band, das durch alle ihre Schriften geht, parallel mit den eucharistischen Bestrebungen Pius X., wofür sie, wie wir oben aus den eigenen Worten des Heilandes ersehen im Verborgenen als Opfer und Werkzeug dienten. Dieser Statutenmäßig verlangte Liebesbund ist also nur der Form nach neu, die Sache selber ist so alt wie das Christentum. Er soll (seinem Zwecke nach) das katholische Bewußtsein der Zusammengehörigkeit neu beleben, befestigen und vervollkommnen, nicht gründen. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“, sprach der Herr zum ungläubigen Thomas. Nicht das Wunder, sondern die göttliche Vorsehung ist die Schule des Glaubens. Gewiß hat das Gebet und das Leiden der Barbara Weigand viel dazu beigetragen, daß Papst Pius X. das berühmte Kommuniondekret erließ, welches die Frühkommunion empfiehlt und den häufigen Kommunionempfang, zum größten Erstaunen vieler damaliger kirchlicher Behörden.

Als Zeichen der Dankbarkeit für dieses große kirchengeschichtliche Ereignis soll nach dem Willen Gottes eine vom Herrn Selbst gewünschte Eucharistische Kirche in Schippach gebaut werden: Es zeichnet sich ab, daß das kommende Zeitalter ein Eucharistisches sein wird, das mit dem Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens beginnen wird. Der Eucharistische Liebesbund soll einen Damm bilden gegen die anschwellende Verunehrung des Allerheiligsten Altarsakramentes.

Die Pflichten der Liebesbundmitglieder sind von ihrem Seelenführer gesammelt, in Statuten zusammengestellt und von mehreren Bischöfen approbiert worden, so z.B. von den Erzbischöfen von München und Trient. Der Erzbischof von Salerno starb als Mitglied dieses Liebesbundes.

Diesen Liebesbund hat der göttliche Heiland beim letzten Abendmahl Selbst gestiftet, wie wir es auch in den Schippacher Schriften lesen können: „Am Vorabend vor Seinem bitteren Leiden, als Er das Allerheiligste Sakrament eingesetzt hat, begründete Er den Liebesbund, schloß das Band, das Er schlingen wollte um alle treuen Kinder, die da eingehen würden ins Schifflein Petri, und am Kreuz besiegelte er dieses Band mit Seinem kostbaren Blute.“ Somit hat der heilige Papst Pius X. dieses vorher locker gewordene Band durch Einführung der frühzeitigen und täglichen heiligen Kommunion wieder enger und fester geschlungen, und der begnadigten Jungfrau Barbara Weigand sind die Geheimnisse und Wirkungen des Liebesbundes nicht nur für das innerliche Leben der einzelnen Mitglieder, sondern auch für das Vaterland und die ganze katholische Kirche geoffenbart worden, und zwar in vollkommenerer Weise als ihren heiligen Vorgängerinnen.

Dieser statutenmäßig verlangte Liebesbund ist also nur der Form nach neu, die Sache selbst ist so alt wie das Christentum. Er soll (seinem Zweck nach) das katholische Bewusstsein der Zusammengehörigkeit neu beleben, nicht gründen. Wenn nun dieser Liebesbund, der in den Schriften Barbara Weigands auch mit einem Bau verglichen wird, etwas Gutes ist und von Gott kommt, dann ist auch dessen Same, nämlich die Schriften, ein guter Same.

Nun sind die Früchte durchweg gut und kirchlich anerkannt. Die öftere, heilige Kommunion ist durch Papst Pius X. gutgeheißen und empfohlen. Der Liebesbund ist von mehreren Bischöfen anerkannt. Die vom Herrn verlangte eucharistische Friedenskirche, die ein Denkmal des Dankes für die Kommuniondekrete Pius X. hätte werden sollen, wurde mit bischöflicher Gutheißung begonnen, aber bis heute noch nicht vollendet. Sie hätte Zeugnis des Glaubens werden sollen, aber die Welt war und ist noch zu ungläubig, zu gottlos! Darum muß zuerst der Same ausgestreut werden, die Schriften sollten verbreitet und nicht irgendwo verstauben, dann erst kann der Baum Früchte tragen in reicher Fülle und kann wachsen und erstarken zum Damm, an dem der Unglaube zerschellt.

Wenn der Geist, der aus diesen schönen Schriften spricht, die Herzen ergriffen und umgewandelt hat, dann wird es eine Selbstverständlichkeit sein, daß die Kirche vollendet wird und der Wunsch des Heilandes erfüllt wird, auf daß Friede werde auf Erden, daß statt Hass und Feindschaft die Liebe herrsche und ihren Ausdruck finde in der vom Herrn gewünschten Friedenskirche in Schippach, die auch als ein Gebetszentrum für die Ewige Anbetung und als Stätte der Ewigen Verehrung des Allerheiligsten Altarsakramentes ausgelegt ist und in der die Sünder in Scharen zum Glauben und zur Gottestreue zurückgeführt werden sollen, im neuen Lourdes zur Rettung der Seelen.

Bitten wir noch die sel. Dienerin Gottes, Barbara Weigand von Schippach, mit innigen Worten mit einer Gebetsanrufung um Hilfe und Beistand in all unseren Anliegen:

„Verehrte Gottesfreundin Barbara Weigand, unsere Kirchen sind leerer, unsere Klöster älter und verlassener, unsere Priester erschöpfter und hart bedrängt, unsere Gläubigen und Frommen schwächer, unser Heiland im heiligen Tabernakel einsamer und Verlassener geworden. In dieser Notzeit des Glaubens und bei dem großen Mangel an glühender Verehrung zum Allerheiligten Altarsakrament, wenden wir uns mit der Bitte an Dich: Sei durch deine Fürsprache bei Gott unsere Helferin in aller Not und bitte mit der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria in all unseren Anliegen und gib Geleit allen, die sich auf den Weg nach Schippach machen zum Heil von Leib und Seele und in all unseren Anliegen, sofern es der Wille Gottes ist.“ Amen.

 

Gott befohlen! -

Es gibt noch vieles zu tun! Bitte helfen Sie uns!

 

Ihr

Wolfgang Bastian

 

Apostolat Eucharistischer Liebesbund

Postfach 1319

D-50364 Erftstadt

 

 

Quellen: Buch „Das Innenleben Jesus“, geoffenbart der Äbtissin MC Baij; „Offenbarungen an Barbara Weigand“ in sieben Bänden; Archiv Apostolat Barbara Weigand

Redaktion: Wolfgang Bastian,

Apostolat Barbara Weigand

Adresse: Postfach 1319 * 50364 Erftstadt

8. Dezember 2018 

 

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Leben für GOTT und sein Reich
Barbara Weigand im Urteil von Bischöfen und Priestern
Lebensbeschreibung Barbara Weigand
Tabernakel-Ehrenwache
Leibgarde Jesu Christi
Gebetsarmee Gottes - Eucharistischer Liebesbund
Tabernakel-Heiligster Ort der Kirche
In der Nachfolge des Kreuzes
Wo bleibe ICH nun, euer HERR und GOTT?
Die Wahrheit -Verteidigungsschrift
Leben für GOTT und sein Reich 2. Aufl.
DER AUFTRAG: Gegen das vergessen

 

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Zum 72. Todestag von Barbara Weigand:
Rundbrief zum 72. Todestag
Rundbrief zum 70. Todestag
Rundbrief 29.09.2014

 

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